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Alexa hilft auch beim Übersetzen

Alexa hilft auch beim Übersetzen 2024

Alexa hilft auch beim Übersetzen unsplash.com, Jan Kolario
Nachdem Leute anfangs oft noch belächelt wurden, wenn Sie sich z. B. mit ihrem Smartphone unterhalten haben, so sind Sprachassistenten wie Alexa, Siri & Co. mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen und haben sich etabliert. Während der Markt zwar groß ist, haben sich in erster Linie aber nur drei Anbieter durchsetzen können: Alexa von Amazon, Siri von Apple und der Google Assistant. Cortana von Microsoft spielt nur eine Nebenrolle und Bixby von Samsung konnte sich selbst auf den hauseigenen Smartphones des Marktführers nicht positionieren.

Konnten die Tools anfangs nur ein paar Befehle verarbeiten und Witze erzählen, so haben die Sprachassistenten in den letzten Jahren allesamt dazugelernt. Punkten kann an dieser Stelle in erster Linie Alexa, deren Funktionen mit sog. Skills auch von Drittanbietern erweitert werden können. So sind App-Entwickler als auch Hersteller von Produkten aus dem Bereich Smart Home hier in der Lage, die Fähigkeiten des Sprachassistenten auszubauen – ein Vorteil, den die anderen in dieser Form nicht bieten. Von daher verwundert es auch nicht, dass Amazon derzeit im Konkurrenzkampf die Nase etwas vorne hat.

Welcher Assistent ist der Beste?

Die Frage nach dem besten Assistenten lässt sich dabei objektiv kaum beurteilen, denn vieles hängt davon ab, in welch technischem Kosmos man sich bewegt. Die tiefe Integration von Siri in iPhones, Apple TV etc. ermöglicht eine barrierefreie Bedienung entsprechender Devices und durch Kurzbefehle sind auch komplexe Befehlsketten möglich. Auf der anderen Seite gibt es Abzüge wegen undurchsichtigem Datenschutz und der Tatsache, dass Befehle nicht kontextsensitiv sind.

Punkten kann an dieser Stelle der Google Assistant. Gerade wer viele Google Dienste und viele Funktionen seines Google Kontos nutzt, ist mit diesem Helferlein bestens ausgerüstet. Der größte Pluspunkt ist hier die schier riesige Datenbasis, auf die der Assistant zugreifen kann, wodurch er auch mit am meisten Fragen beantworten kann. Abzüge gibt es dafür, dass für die Smart Home Steuerung Google Home benötigt wird, und die Tatsache, dass der Sprachassistent stets aktiv ist und immer mithört.

Grundsätzlich muss sich natürlich bei allen Systemen jeder Nutzer darüber im Klaren sein, dass man die Assistenten mit seinen eigenen Daten für werberelevante Inhalte bezahlt. Da unterscheiden sich Alexa, Siri und Google Assistant alle kaum voneinander, wobei Alexa sich hier vorrangig auf den hauseigenen Shop von Amazon beschränkt.

Skills bringen entscheidende Vorteile

Während man die Funktionen von Siri und Google Assistant grundsätzlich zwar auch erweitern kann, geht dies mit den Skills bei Alexa deutlich bequemer – und davon gibt es mittlerweile Hunderte. Wenn man z. B. ein paar Worte im Urlaub übersetzen möchte, ist man mit Übersetzungs-Skills wie denen von Pons ganz gut beraten. Gerade wer schnell eine Vokabel benötigt, ist hier gut aufgehoben: „Alexa, frage Pons was heißt ‚Schokoriegel‘ auf Englisch“ liefert hier schnell die korrekte Antwort.

Wozu die meisten Übersetzungs-Skills allerdings nicht taugen, ist einen fundierten Sprachunterricht zu ersetzen. Auch bei zusammenhängenden Sätzen oder Fragen nach der richtigen Aussprache machen die Tools recht schnell schlapp. Dafür gibt es aber teils auch skurrile Skills, die bspw. Übersetzungen von Schwäbisch ins Hochdeutsche ermöglichen.

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Bild oben: unsplash.com, Jan Kolario ·
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