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Akademisch schreiben will gelernt sein

Akademisch schreiben will gelernt sein 2024

Akademisch schreiben will gelernt sein unsplash.com, Art Lasovsky
Akademisches Schreiben ist eine Wissenschaft f├╝r sich. Eine Wissenschaft, die aber jeder Studierende beherrschen muss. Ob Semester-, Bachelor- oder Masterarbeit: Universit├Ątsabschl├╝sse erreicht man nur, nachdem ein bestimmtes Thema gem├Ą├č akademischen Vorgaben abgehandelt wurde. Diese Abschlussarbeiten m├╝ssen gut vorbereitet werden. Und dazu bedarf es mehr als einen Arbeitsplatz mit Computer und die Bibliothek nebenan.

Wissenschaftliches Schreiben folgt klaren Regeln. Ist das Thema festgelegt, gilt es, sich einen ├ťberblick ├╝ber die vorhandene Literatur zu verschaffen. Nach einer detaillierten Recherche im Internet f├╝hrt der Weg in die Universit├Ątsbibliothek, die die g├Ąngigsten Standardwerke und wissenschaftlichen Zeitschriften bereith├Ąlt. Monografien und Zeitschriften dienen als Grundlage der akademischen Arbeit, die zitiert und im Literaturverzeichnis aufgef├╝hrt werden muss. Zitate stellen Studierende durch die Menge oft vor eine Herausforderung. War der Fu├čnotenapparat mit genauer Angabe der verwendeten Quellen fr├╝her eine komplizierte Angelegenheit, gibt es
Akademisch schreiben will gelernt sein Anleitung unsplash.com, Jess Bailey
heute Hilfe vom kostenlosen Zitatgenerator. Das kostenlose, n├╝tzliche Tool von ACAD WRITE erstellt das Quellen- und Literaturverzeichnis samt Verweis im Flie├čtext mit einem Klick und ber├╝cksichtigt dabei die richtige Zitationstechnik.

Von Anfang an planvoll arbeiten

Ist die Literatur ausgew├Ąhlt, erstellt man zuerst ein grob umrissenes Inhaltsverzeichnis, an dem man sich fortan orientieren kann. Die Arbeit sollte in drei Abschnitte unterteilt werden: Einleitung, Hauptteil und Schluss. Eine eindeutige Struktur ist genauso wichtig wie eine klare Sprache mit verst├Ąndlichen sowie kurzen S├Ątzen, die ├╝berdies fehlerfrei in der Grammatik und Rechtschreibung sind. Au├čerdem sollte ein neutraler, wissenschaftlicher Schreibstil genutzt werden. Umgangssprache und ein humorvoller Ton sollten daher vermieden werden. Fremdworte sollten bedacht eingesetzt und weniger bekannte Fachbegriffe erl├Ąutert werden. Auch gendergerechte Sprache hat heutzutage an Relevanz zugenommen, die in der Arbeit ber├╝cksichtigt werden sollte. Weiterhin sollte auf verwendete Abk├╝rzungen geachtet werden. Kommen viele Abk├╝rzungen vor, muss es ein Abk├╝rzungsverzeichnis geben. Es ist sinnvoll, das Verzeichnis zu Beginn anzulegen und fortlaufend zu pflegen.

Gibt es eine erste Fassung der Arbeit, folgt der Korrekturdurchgang. Vom Titelblatt bis zum Literaturverzeichnis muss alles gr├╝ndlich gelesen, Sachzusammenh├Ąnge ├╝berpr├╝ft und Fehler ausgebessert werden. Da es mehrere Korrekturdurchg├Ąnge geben kann, sollte Zeit vorher unbedingt in die Planung einkalkuliert werden. Zeit wird immer dann zum Problem, wenn man sich ablenken l├Ąsst. Deshalb sollte man alles ausgrenzen, was Zeit raubt. Zum Beispiel sollte das Handy au├čer Reichweite liegen, um so den Zugriff auf Social-Media-Kan├Ąle oder E-Mail-Programme einschr├Ąnken zu k├Ânnen. Es kann helfen, vorab ein t├Ągliches Schreibpensum festzulegen, um sich auf die Arbeit konzentrieren und sicher vorankommen zu k├Ânnen.

Mehr leisten durch die Pomodoro-Technik

Auch die Pomodoro-Technik
Akademisch schreiben will gelernt sein Erfahrung unsplash.com, Malvestida Magazine
kann helfen, effektiver zu arbeiten. Pomodoro ist italienisch und hei├čt ├╝bersetzt ÔÇ×TomateÔÇť. Der Italiener Francesco Cirillo bekam sein Zeitmanagement mithilfe einer K├╝chenuhr in Form einer Tomate in den Griff. Cirillo nahm sich vor, genau 25 Minuten konzentriert zu arbeiten und dann eine Pause zu machen. 25 Minuten sind kurz genug, um nicht zum Tr├Âdeln zu kommen, aber lang genug, um ein ordentliches St├╝ck Arbeit zu bew├Ąltigen. Die Zeit stoppte er mit der ÔÇ×Tomaten-K├╝chenuhrÔÇť. Das Prinzip ist einfach: kurze Zeiten konzentrierter Arbeit wechseln sich ab mit Pausen. Das erm├Âglicht mehr Produktivit├Ąt.

Wichtig ist auch, dass man Voraussetzungen f├╝r eine produktive Arbeit schafft. Beispielsweise sollte der Arbeitsplatz Lust zum Arbeiten machen, indem er aufger├Ąumt ist. Wer sich zudem ausgewogenen und gesund ern├Ąhrt und auf ausreichend Schlaf achtet, kann Stressphasen, die zwangsl├Ąufig w├Ąhrend wissenschaftlicher Arbeit entstehen, besser ├╝berwinden.

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Bildnachweise:
Bild oben: unsplash.com, Art Lasovsky · Bild mittig-oben: unsplash.com, Jess Bailey · Bild unten: unsplash.com, Malvestida Magazine
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